fbpx
+43 650 6607944 info@johanna-glanninger.at

Meine 20zig jährige Tochter zieht diese Woche aus. Sie ist das letzte meiner drei Kindern, die auszieht. Seit 30 Jahren werde ich ab nächster Woche zum ersten Mal wieder allein in einer Wohnung leben. Neben dem Gefühl, wie wird es sein, kommt gleichzeitig das Bedürfnis hoch, endlich meine Wohnung auszumisten.

Meine eigene Geschichte: Ich trenne mich ungern von Dingen, die ich noch für brauchbar und gut halte. NACHTEIL: mein Kleiderschrank ist wohl von Kleidern, die ich schon über Jahre nicht mehr getragen habe. Alles gute und schöne Dinge, doch seit ich selbständig bin, brauche ich wesentlich weniger als in meinem früheren Job als Kundenbetreuerin in einer Agentur.

Genauso ist es in meiner KÜCHE: Ich liebe Häferln und Gläser und doch habe ich viel zu viele. Das meiste Geschirr wird nicht benutzt.

GEGENSTÄNDE, WIE RUCKSÄCKE, SPORTARTIKEL, WERKZEUG, ZIERGEGENSTÄNDE und auch MÖBEL haben sich in den letzten Jahren angesammelt, von denen es in den nächsten Wochen und wahrscheinlich Monaten heißt, Abschied zu nehmen.

BÜCHER und auch alte DVDs füllen meine Bücherregale, viele davon begleiten mich seit meiner Jugend und doch weiß ich, dass ich sie niemals wieder lesen werde.

Und natürlich gibt es jede Menge KLEIDUNGSSTÜCKE, SCHULSACHEN und SONSTIGE GEGENSTÄNDE, die mir meine DREI LIEBEN KINDER bei ihrem Auszug zurückgelassen haben, weil sie sie nicht benötigen.

Wie gehe ich meine AUSMIST-CHALLENGE an? Ich will das auf meine Art und Weise tun. Ganz intuitiv und ohne dazu Bücher zu lesen oder Videos anzusehen. Gerne jedoch tausche ich mich mit dir dazu aus, wenn du hier mitmachst.

Ich habe mir vorgenommen, jede Woche zumindest an zwei Tagen einige Stunden dafür zu investieren.

MEIN PLAN: Ich will jeden Gegenstand in meiner Wohnung in die Hand nehmen und mich fragen: „STECKT DA NOCH LIEBE DRIN?“ – fällt die Antwort aus: NEIN, dann weg damit.

Leichter gesagt als getan. Ich kenne mich und ich weiß, dass es mir sehr schwerfällt, Gegenstände wegzugeben, die noch gut und brauchbar sind. Deshalb habe ich mir vorgenommen, einige Schachteln bereitzustellen:

  • Was muss definitiv neu geordnet in meiner Wohnung neu untergebracht werden.
  • Was kann ich sofort zum Müll bringen, da es niemand mehr braucht?
  • Was kann ich vielleicht noch verkaufen (Flohmarkt oder Online)?
  • Was kann ich verschenken (Kinder, Freunde, Bekannte, Caritas)?
  • Was kommt in den Keller – doch der muss zuerst auch ausgemistet werden?
  • Wo fällt mir die Entscheidung so schwer, dass es doch noch bleibt, jedoch verstaut wird?

Ich merke während ich diese Zeilen schreibe, dass das „ORDNUNG SCHAFFEN“ in meiner Wohnung längere Zeit in Anspruch nehmen wird und dass es für mich mehr ist, als nur äußere Ordnung zu schaffen.

Ich spüre, dass ich mich dabei gleichzeitig auf meine Innenwelt einlasse, in der ich ebenso mehr KLARHEIT und ORDNUNG gewinnen möchte:

  • Was passt noch zu mir, was nicht mehr?
  • Wer oder was will ich sein und was passt da noch dazu?
  • Welche Denkweise und Glaubenssätze dürfen überprüft und transformiert werden?
  • Gibt es Gewohnheiten, die ich gar nicht mehr liebe und nur mache, da ich sie eben gewohnt bin?
  • Gibt es Beziehungen in meinem Leben, die hinterfragt werden wollen?
  • Gibt es Menschen, die losgelassen werden wollen?

Ich spüre, wie notwendig diese Challenge für mich ist. Während ich diese Zeilen schreibe, steigen ein beklemmendes Gefühl „Das schaffst du nie!“ und gleichzeitig ein freudiges „Endlich mehr Klarheit und Ordnung in mein Leben zu bringen!“ auf.

Ich tendiere dazu, gerne NEUES in mein Leben zu lassen, OHNE ALTES jedoch auch gehen zu lassen. Deshalb fühlt sich mein Leben auch oft so übervoll und stressig an.

Viele Jahre lang war es in meinem Leben notwendig, VIELES unter einen Hut zu bringen. Als Alleinerzieherin und einem Fulltimejob in leitender Position war es nicht möglich, langsam zu gehen oder lange zu überlegen, was ich nun wirklich brauche. Es gab einfach viele Jahre lang für mich „IMMER WAS ZU TUN“.

Mittlerweile sind meine drei Kinder erwachsen und ich arbeite von zuhause aus. Mein Leben hat sich neu geordnet und ich kann mein Tempo selbst bestimmen. Mit der AUSMIST-CHALLENGE will ich mich von den Altlasten trennen, die ich nicht in mein NEUES LEBEN mitnehmen will.

Deshalb auch der Name der Challenge „STECKT DA NOCH LIEBE DRIN!“

Wenn du gerne mitmachen möchtest, lade ich dich herzlich dazu ein. Ich werde in meiner Facebookgruppe „Weisheit trifft Wildheit – Träume leben“ regelmäßig darüber berichten, wie es mir damit geht und was ich gerade AUSMISTE. Ebenso werde dazu über meine Gedanken und Gefühle schreiben, die mich bewegen.

Ich würde mich natürlich sehr über regen Austausch freuen, denn so eine Challenge fällt natürlich leichter, wenn wir uns darüber austauschen und von einander lernen können. Falls du noch nicht in meiner Facebookgruppe bist, hier der Link „Weisheit trifft Wildheit-Träume leben“